Kurz angetestet: TeamViewer – Fernwartung einfach gemacht

Gestern entdeckte ich die Software TeamViewer von der gleichnamigen Firma aus Göppingen.

Abgeschreckt durch integrierte Fernwartungstools von Windows (und leider auch bei Mac) habe ich mich in letzter Zeit nicht mehr um derartige Tools gekümmert. Komplizierte Einstellungen, Freigaben und Konfigurationen von Routern und Firewalls verhindern meist ein schnelles Zugreifen auf andere Macs/PCs.

Mit TeamViewer hingegen dauerte die Verbindung zu einem anderen Mac weniger als 1 Minute (inklusive Download und Installation).
Die Installation war Mac-typisch natürlich sehr einfach…DMG entpacken, APP anklicken, fertig!

Im nächsten Schritt wird ein Dialog geöffnet, welcher zwei Möglichkeiten bietet:

1. Warte auf Verbindung
Hier wird eine 9-stellige Nummer und ein Passwort dargestellt. (Das Passwort ändert sich bei jedem Neustart der Applikation)

2. Verbindung herstellen
Hier gibt es eine Eingabemöglichkeit für die 9-stellige Verbindungsnummer.

Nach Eingabe der Nummer und des Passworts (bei Verwendung der Option “Fernwartung”) wird der Bildschirm des Remote-Systems geöffnet. Schneller und komfortabler ist eine Fernwartung wohl kaum einzurichten! Und das Beste ist, die Software ist für den privaten Gebrauch kostenlos.

Link zu TeamViewer

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3 Kommentare »

 
  • Scorba sagt:

    In einem Punkt gebe ich Dir Recht, Teamviewer funktioniert (auch auf MAC) sehr einfach.
    Aber bevor man solche Tools in den Himmel lobt sollte man sich insbesondere über die Sicherheit informieren.

    Wußtest Du das nur 70% aller Verbindungen über Teamviewer eigene Server laufen. Der Rest wird auf Server in aller Welt (China, Indien) umgeleitet!

    IM privaten Bereich mag das ja noch ok sein, im geschäftlichen Bereich finde ich es mehr als fragwürdig.

    Im Netz findest Du übrigens einige Links wie Du Dich in Teamviewer Verbindungen hacken kannst…

    Ach ja, Teamviewer behauptet laut eigener Homepage installationsfrei zu sein.
    Komisch das aber im Hintergrund 8 Dateien und ein DIenst hinterlegt werden. Auf diesen Dienst kann man im Nachhinein wieder auf Rechner kommen ohne das der User vor Ort das mitbekommt.

    Dies sind nur ein paar Punkte einer Aufzählung, die ich noch wesentlich länger gestalten könnte.

    Gruß
    scorba

  • JR sagt:

    Vielen Dank für die Info!!!
    Der Kommentar wurde an TeamViewer weitergeleitet, um dazu Stellungung zu nehmen…

  • TeamViewer sagt:

    Hallo Herr Rembold, hallo Scorba,

    danke für den Beitrag zu TeamViewer und danke auch für das Feedback, welches wir gerne untenstehend kommentieren.

    TeamViewer routet nie Verbindungen über fremde Server, sondern ausschließlich über das eigene Server-Netzwerk. In 70% der Fälle wird gar kein Routing Server benötigt, da eine direkte Punkt-zu-Punkt Verbindung stattfinden kann. Die Verbindungen sind zudem alle mit einer vollständigen Verschlüsselung auf AES Basis (256 Bit) geschützt.

    TeamViewer kann einfach installationsfrei auf Rechnern genutzt werden. Über die Dienstfunktionalität von TeamViewer kann jedoch keine Verbindung stattfinden. Auch wenn der Dienst also gestartet ist enthält dieser nicht die nötigen Komponenten um Verbindungen zu empfangen oder aufzubauen. Eine absichtliche Installation als Systemdienst ermöglicht den Zugriff von außerhalb, wenn ID Nummer und fest vergebenes Kennwort auf der Seite des Partners bekannt sind.

    TeamViewer bietet ein Höchstmaß an Sicherheit durch einen Bündel an Maßnahmen wie Brute-Force-Schutz, VeriSign Codesignierung, 256 bit Verschlüsselung und Zugangsicherung durch dynamisch generierte Kennwörter. TeamViewer ist dadurch so sicher, dass es z.B. für den Einsatz auf Arbeitsplätzen in Banken zertifiziert wurde (siehe: http://www.teamviewer.com/de/products/security.aspx).

    Wir hoffen damit für etwas mehr Klarheit gesorgt zu haben und stehen gerne bei Rückfragen zur Verfügung.

    Viele Grüße
    Constantin Falcoianu
    TeamViewer GmbH

 

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